"Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist" 
Nelson Mandela
 


Marco Heyn

Jahrgang 1980

Industriemechaniker (Hosch Hohenlimburg GmbH)
Staatlich anerkannter Erzieher (Comenius Berufskolleg)

Systemischer Berater und Therapeut (Institut an der Ruhr)
Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (Institut an der Ruhr / SG)
Systemischer Supervisor  (Institut an der Ruhr / SG) 

Kinderschutzfachkraft (ISA Münster)
AAT© und CT© (in Ausbildung, IKD)

Fon: 0231/22611531
Mail: [email protected]

Meine berufliche Laufbahn habe ich in der Industrie begonnen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Maschinen zu bauen oder zu reparieren, aber dann hat mich mein Zivildienst auf eine andere Spur gebracht. Ich habe ihn in einem Suchtbehandlungszentrum absolviert, wo ich mit Menschen arbeiten durfte, deren Leben nicht so einfach war. Diese Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschlossen habe, eine weitere Ausbildung zum Erzieher zu machen. 

Nach meinem Anerkennungsjahr habe ich eine familienanaloge Wohngruppe im Schichtdienst geleitet, in der bis zu 7 Jungen im Alter von 10 bis 20 Jahren lebten. In dieser Zeit habe ich viel über die Arbeit mit Grenzgängern gelernt, aber auch viel über mich selbst und wie ich arbeiten möchte. Ich entschloss mich schnell, mich weiterzubilden und fühlte mich von der systemischen Arbeit sehr angezogen. Die Weiterbildungen im beraterischen und therapeutischen Bereich haben mich persönlich sehr gefördert und gefordert und meinen Blick auf die Arbeit mit Menschen sehr geprägt.

Nach der Zeit in der Wohngruppe arbeitete ich als Fachbereichsleitung bei einem mittelgroßen Jugendhilfeträger, wo ich die pädagogischen Mitarbeiter begleitete, für Kinderschutz, Krisenmanagement, pädagogisches Controlling und Konzeptentwicklung zuständig war und die Zusammenarbeit mit den Behörden übernahm, nebenbei arbeitete ich zusätzlich als SPFH. Zusätzlich war ich Pflegefamilie für bis zu 2 Jugendliche. Nach einigen Jahren kam dann die Idee auf, einen eigenen Träger zu gründen und sich nicht nur auf die Jugendhilfe zu beschränken, sondern ein offeneres Angebot zu gestalten. So haben wir Change gegründet und dürfen nun Menschen in verschiedenen Lebenssituationen begleiten. 
Ich bin hier nicht nur in pädagogischen Kontexten unterwegs, sondern fühle mich nach wie vor zu meinem "ersten Job" in der Industrie hingezogen, begleite Arztpraxen in Teamprozessen, bin sehr gerne im System Schule unterwegs und bin gerne Ansprechpartner für Menschen aus dem queeren Bereich. 
Außerdem arbeite ich in der stationären Jugendhilfe im intensiv betreuten Wohnen mit delinquenten Jugendlichen.